Informationen zur künftigen GOTTESDIENSTORDNUNG in St. Matthias

Über einige Jahre, genau seit der Fusion 2015, konnten wir in St. Matthias mit den Kirchorten Friemersheim, Kaldenhausen, Rumeln und Schwarzenberg wöchentlich 4 Sonntagsmessen anbieten. Hinzu kamen Werktagsmessen, Seniorenmessen, Messen in Altenheimen, gelegentliche Seelenämter bei Beerdigungen, Gottes-dienste zur Trauung und Taufe, hin und wieder ein Ehejubiläum.

Möglich waren all diese vielfältigen Gottesdienste weil wir mit drei Priestern im aktiven Dienst und bis zu seinem Tod 2021 durch den in Rumeln lebenden, emeritierten Pfarrer Helmut Golombek(+) unterstützt wurden.

Seit dieser Zeit hat sich nicht nur die kirchliche Gesamtlage, sondern auch die gesamte personelle Lage der Gemeinde und die Zahl der Gottesdienstbesucher z.B. durch die Corona-Pandemie und die Kirchenaustrittszahlen stark verändert. Diese Situation fordert uns zum Handeln auf, weil die gottesdienstliche Situation nicht einfach unberücksichtigt weitergehen kann wie bisher.

Mit Rücksicht auf die gesundheitliche Situation von Pfarrer König, der nicht voll einsatzfähig ist, den Weggang von Pfarrer Eluke, für den es keinen Nachfolger geben wird, - kann der Umfang der Eucharistiefeiern nicht länger so aufrecht erhalten werden.

Aus diesem Grunde hat das Seelsorgeteam und der Pfarreirat eine neue Gottesdienstordnung erstellt, die eine deutliche Reduzierung und Veränderung der gesamten in St. Matthias gefeierten Gottesdienste vorsieht.


202406GDO neu

Dieser neuen Gottesdienstordnung liegen folgende Intentionen zugrunde:

  1. Die Messfeier am Sonntag, das zum Gedächtnis Jesu Christi begangene Mahl, ist die wichtigste Versammlung der Christinnen und Christen.
  2. Die Messfeiern müssen in der Anzahl und im zeitlichen Abstand es ermöglichen, dass in bestimmten Fällen (z. B. Urlaubszeit, Erkrankung, Fortbildung), wenn nur ein Priester zur Verfügung steht, dieser alleine alle Gottesdienste feiern kann.
  3. Wortgottesdienste mit Kommunionfeier sind am Wochenende nur im Ausnahmefall vorgesehen.
  4. Die Entfernung zwischen unseren Kirchen ist überschaubar. Von dem eigenen Wohnort ist die „eigene Kirche“ aber auch eine weitere Kirche gut erreichbar.
  5. Alle Kirchorte sollten bei der Veränderung für die Messfeiern am Wochenende gleichbehandelt werden.

Auch die Zahl der Werktagsgottesdienste musste reduziert werden.

Wenn beispielsweise ein Seelenamt stattfindet oder die Messe im Altenheim gefeiert wird, entfällt der an diesem Tag in der jeweiligen Kirche vorgesehene Werktagsgottesdienst.

Die neuen Gottesdienstzeiten werden zunächst sicherlich für alle regelmäßigen Kirchenbesucher und auch für die beteiligten Dienste gewöhnungsbedürftig sein. Veränderungen sind nie einfach und Gewohntes aufzugeben ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich.

Die ab 1. Juli 2024 geltende neue Gottesdienstordnung hat zunächst für eine Probephase bis Ende November Gültigkeit. Während dieser Zeit sollen Erfahrungen damit gesammelt werden. In der zweiten Hälfte des Monats Oktober soll dann entschieden werden, ob die Gottesdienstordnung so bleibt oder ggf. weitere Veränderungen vorgenommen werden müssen.  

Sonntagsgottesdienste im Juli


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Änderungen der Werktagsmessen

St. Marien Schw.

Montags 9 Uhr verschoben auf donnerstags 9 Uhr.

Ist am 2. Donnerstag im Monat, um 15 Uhr die Messe im Altenheim Lindenallee, fällt die Messe morgens, um 9 Uhr, aus.

St. Klara

Ist am 1. Mittwoch um 15 Uhr die Messe im Altenheim Veronika Haus, fällt die Abendmesse um 18 Uhr aus.

Während der Umbauphase in Rumeln findet die Seniorenmesse (Ru) am 3. Mittwoch um 15 Uhr in St. Klara statt. Dann fällt die Abendmesse um 18 Uhr aus.

St. Joseph

Die 14-tägige Messe, am zweiten und vierten Mittwoch, um 15 Uhr wird gestrichen.

 

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